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Stipvisite im Kaukasus

Irgendwie habe ich den Eindruck, die wissen nicht, was sie tun. Fünf Stunden schon werden wir an der georgischen Grenze aufgehalten. Zunächst müssen wir eine Versicherung abschließen, die von der Zöllnerin sogleich wieder storniert wird. Eigentlich wollte sie ja gar keinen Versicherungsnachweis, sondern eine Zollgarantieerklärung. Als wir diese vorlegen können, bekommen wir endlich den erforderlichen Stempel in den Pass gedrückt.

Genervt fahren wir los. Wir sind zwar froh, die Grenze verlassen zu können, doch unser ursprüngliches Tagesziel ist in weite Ferne gerückt. So müssen wir in Batumi ein Quartier suchen und finden es bei Ömer einem freundlichen Türken, der uns bereitwillig ein Bett in seiner Wohnung anbietet. Ömer ist ein stämmiger Geschäftsmann. Er besitzt einen Laden für Werkzeugmaschinen. Er meint, die Geschäftsaussichten seien in Georgien viel besser als in der Türkei. Das Land befinde sich in einem starken wirtschaftlichen Aufschwung.

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